Unter Volllast laufen – und trotzdem gesund und wirksam bleiben?

Von einem Meeting zum Nächsten, schwierige Entscheidungen mit oft weitreichenden Folgen treffen und dabei natürlich die Zahlen und die Entwicklung des Unternehmens im Blick behalten. Für Entscheider und Führungskräfte ist dieses hohe Tempo Alltag. Sie laufen sozusagen immer unter „Volllast“. Aber ist das gesund? Und warum halten dies manche Menschen scheinbar mühelos aus und andere nicht?

· 3 Min Lesezeit

Es kann eine tolle Erfahrung sein und viel Freude bereiten: Mit hohem Einsatz, also unter „Volllast“, an seinen Zielen zu arbeiten und diese erreichen. Aber was, wenn dieser Zustand – die Volllast – von Dauer ist? Viele Menschen halten einer langfristig starken Belastung nicht stand und zahlen persönlich oder gesundheitlich einen hohen Preis.
In der Folge kann es zu Problemen im Umfeld kommen, die Leistungsfähigkeit lässt nach. Oder gesundheitliche Probleme treten auf: Schlafstörungen, Kopfschmerzen und viele weitere ernste körperliche Beschwerden kann die Dauerbelastung zur Folge haben.

Und doch gibt es Menschen, die scheinbar mühelos unter Volllast durch ihren Alltag rauschen. Wo liegt der der Unterschied? Was machen diese Menschen anders? Warum verkraften sie diesen Lebenswandel, scheinbar ohne Folgen, ob persönlich oder gesundheitlich?
 

Von Volllast auf Entspannung

Nehmen wir einen Vergleich aus der Schifffahrt: Menschen, die der Dauerbelastung scheinbar mühelos standhalten, machen eine entscheidende Sache anders. Sie habe eine optimale Kommunikation mit ihrem „Maschinenraum“. Das bedeutet, sie schaffen es ganz einfach von der Volllast auf Entspannung und auch wieder zurück zu schalten.

Diese Fähigkeit wird auch als Regulationsfähigkeit bezeichnet. Menschen, die von der Volllast, oder auch Hochleistung, mühelos in die Entspannung wechseln können, haben eine gute Regulationsfähigkeit. Übertragen auf das Schiffbeispiel: Diese Menschen kommunizieren einfach ideal mit ihrem „Maschinenraum“, in unserem Körper geschieht diese Vermittlung durch das vegetative Nervensystem.
Gelingt es, mit Hilfe dieses Systems gut zu kommunizieren, dann erreicht man ein gutes Gleichgewicht und verschafft Körper und Geist Ruhepausen und somit eine ausgeglichene Balance zwischen Hochleistung und Entspannung. Das wiederum ermöglicht langfristig ein hohes Energieniveau und damit einhergehend hohe Wirksamkeit verbunden mit Gesundheit.

Möchten Sie wissen, wie gut Ihre Kommunikation mit Ihrem Maschinenraum ist? Wollen Sie erfahren, welche Potentiale es für ihr Energieniveau bietet?

Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, ob er oder sie eine Herzratenvarianzanalyse (HRV) anbietet. Mit dieser Methode kann ein Spezialist wissenschaftlich fundiert ermitteln, wie gut ihr vegetatives Nervensystem reagiert und Ihnen wertvolle Tipps geben, um Ihr Niveau weiter auszubauen und langfristig wirksam zu bleiben.

Übrigens, kennen Sie schon mein Buch Parasympathikus? Hier gibt es weitere Informationen zum Regulationsprinzip